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Glossar
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Dienstag, 07. September 2010

A

Amtsanschluss (analog)
- Übergabepunkt an das analoge Netz eines Providers zB Telekom
- ein Sprechkanal pro Anschluss


Amtsberechtigung
(Externberechtigung)
-definieren, welche Art von Verbindung erlaubt ist (für jedes Endgerät an der Anlage)
- Berechtigungsstufen: vollamts-, inlands-, orts-, internberechtigt oder nur annehmen


Anklopfen/Anklopfschutz/Anklopfen abweisen
- Ton während eines Telefonates, der einen weiteren Anruf signalisiert
- Funktion ist jederzeit abschaltbar, der Anrufer hört dann ein Besetztzeichen oder wird auf den Anrufbeantworter geleitet


Anlagenanschluss (--> ISDN-Anschluss)
- Vergabe einer Anlagenrufnummer mit entsprechenden Durchwahlnummern durch den Netzbetreiber


Anrufliste
(Anzeige der letzten Anrufe)
- Anzeige externer Anrufe meist mit Anrufer-Rufnummer, Datum und Uhrzeit


Anrufschutz
- analoges Telefon: Anrufe werden nicht mehr signalisiert
- Systemtelefon: Anrufe werden nur noch optisch signalisiert.


Anrufvarianten
(Tag-, Nacht-, Rufweiterschaltung)
- Festlegen, an welchen Nebenstellen Anrufe signalisiert bzw. an welche sie umgeleitet werden sollen


Anrufweiterschaltung (ISDN)
- Umleitung eines Anrufes in der öffentlichen Vermittlungsstelle zu jedem anderen Anschluss, gesteuert über die Anlage


Anrufweiterschaltung während der Rufphase
- weiterschalten per Tastendruck auch ohne Gesprächsannahme


Automatische (direkte) Amtsholung
- nach Hörerabnahme steht sofort ein Amt zur Verfügung


Automatische Wahl
(Verbindung ohne Wahl)
- Wahl einer programmierten Rufnummer, bei Abnahme des Hörers


Automatische Wahlwiederholung
- bis u zehn Anwahlversuche bei besetztem Teilnehmer

 

B

B-Kanal
- ein ISDN-Basisanschluss besitzt zwei Sprechkanäle (B-Kanäle) für Daten- und Sprachübertragungen (64kbit/s je B-Kanal Übertragungsgeschwindigkeit)


Besetztton-bei Besetzt
- bei allen ISDN-Anlagen möglich (normalerweise kein Besetzt-Zeichen bei ISDN)

 

C

CLIP
- Rufnummernanzeige an CLIP-fähigen analogen Endgeräten


CTI-Computer Telephone integration
- Bedienung des Telefons per PC
- aktuelle Anlagengenerationen verfügen über eine Schnittstelle, welche die Anwendung von Fremdprodukten ermöglicht

 

D

DECT
- Digital Enhanced Cordless Telecommunications, Übertragungsstandard für schnurlose Telefone mit Systemfunktionen


DHSG
- Protokoll zum Austausch von Steuerungsbefehlen in Verbindung mit schnurlosen Headsets


Direktruf (Babyruf)
- anwählen einer programmierten Rufnummer mit beliebiger Zifferntaste


Download
- Herunterladen von Dateien für Softwareaktualisierung

Durchsage/Gegensprechen (Intercom-Funktion)
- die Systemtelefone verfügen über eine Gegensprech-Funktion
- Durchsagen zu Systemtelefonen auch von analogen Telefonen aus möglich


DynDNS-Dienst (dynamischer Domain-Names-System-Eintrag)
- ist ein Service, der es ermöglicht, dass ein PC immer unter der gleichen Adresse zu finden ist
- Einträge können unter http://www.dyndns.com erfolgen

 

E


EIB / KNX
- European Installation Bus
- Der EIB wurde für den Einsatz in der Gebäudeautomation entwickelt (Schalten, Dimmen, Steuern, Regeln, Messen, Melden, Überwachen) und ermöglicht eine Kommunikation mit allen elektrischen Verbrauchern in einem Gebäude.

 

F


Fangen - Identifizieren böswilliger Anrufer
- Aufzeichnen (fangen) der Rufnummer eines anonymen Anrufers über die Vermittlungsstelle des Netzbetreibers (Identifiierung während oder kurz nach dem Anruf) innerhalb weniger Sekunden


Ferndiagnose/Fernkonfiguration
- Programmierung und Überprüfung jeder Anlage über den Fachhandel mit optimalem Schutz vor Datenmissbrauch durch spezielle Freigabemechanismen


Fernsteuerbare Funktionen
(--> Rufumleitung)
(--> Schaltbox)


Fernwartung
-Warten eines Gerätes ( Telefonanlage, Router, Server etc. ) über das Internet oder ISDN


Firmware
- dient zur Steuerung der gesamten Anlage und ihren Zusatzkomponenten


Follow me (Rufumleitung von)
- nachträgliche Rufumleitung vom Zieltelefon aus aktivierbar

 

G


GAP
-Generic Access Profile, erlaubt die Kommunikation von DECT-Geräten unterschiedlicher Hersteller untereinander, lediglich die reine Telefonie, keine Komfortfunktionen


Gebührenlimit (Taschengeldkonto)
- für die Nebenstellen
- nach Überschreiten des Limits sind Externnummern erst nach Freigabe weiterer Einheiten wieder wählbar


Gesprächsdatenerfassung
- Modul zur Kostenkontrolle
- Aufstellungen im PC abspeicherbar
- In der AGFEO TK-Suite Basic Anlagensoftware serienmäßig enthalten


Gebührennachsendung
- nach Beendigung eines Gesprächs stehen die Gebühren zur Verfügung


Gesprächsdatensatz
(Verbindungsdatensatz)
- wird von der Anlage gespeichert und kann mit TK-Bill verwaltet werden


Gezieltes Belegen von MSN
- bei der Externwahl kann man jedem Gerät, zwecks Gebührentrennung, gezielt eine andere Mehrfachrufnummer zuweisen


Global Call
- Durchwahl des Anlagenanschlusses zum Verbinden zB mit Zentrale


Gruppenbildung
- zusammenfassen mehrer Teilnehmer die unter einer Internrufnummern ( DW ) auch von extern erreichbar sind

 

I


Externer ISDN-Anschluss
- Verbindung der ISDN-Anlage mit dem öffentlichen ISDN-Netz
- Kommunikation über zwei B-Kanäle (Sprach-/Datenleitung)
- Anschlussvarianten: Mehrgeräteanschluss mit bis zu 10 MSN oder Anlagenanschluss mit Durchwahl zu einer gewünschten Nebenstelle


Interner ISDN-Anschluss (S0)
- Mehrgeräteanschluss für bis zu zwei Systemtelefone oder bis zu acht ISDN-Endgeräte an der Anlage
- gebührenfreie Kommunikation und Gesprächsvermittlung intern


Interner UP0 - Anschluss
- im Gegensatz zum vieradrigen S0-System funktioniert dieses mit nur zwei Adern.
- Pro UP0-Port lässt sich eine Systemtelefon betreiben


Schaltbarer ISDN-Anschluss
- frei wählbarer Anschluss (intern oder extern)


ISDN-Parken (Umstecken am Bus)
- Möglichkeit eine bestehende Verbindung in der ISDN-Vermittlungsstelle zu parken
- Übergabe von Gesprächen von einem ISDN-Telefon von Mehrgeräteanschluss aus zu Telefonen an einer Anlage ohne internen ISDN-Anschluss

 

K


Kurzwahlziele im Telefonbuch
- Kurzwahlspeicher für bestimmte externe Teilnehmer

 

L


LAN
- Local Area Network
- firmeninternes oder Heim-Netzwerk
- Verbindung mehrerer Rechner zum Datenaustausch


Least-Cost-Routing mit Fallback
- telefonieren über den jeweils preiswertesten Anbieter
- bei Anlagen mit Fallback -Funktion wird automatisch der nächstgünstige Anbieter gewählt, falls ein Provider keine freie Leitung zur Verfügung stellen kann

 

M


Mehrgeräteanschluss
- Anlage und weitere ISDN - Geräte sind anschließbar
- Netzbetreiber stellt unabhängige Mehrfachnummern (MSN) zur Verfügung
- individuelle Zuordnung der MSN
- Zuordnung einer MSN an mehrere Endgeräte möglich
(--> Anlagenanschluss)

 

N


Namenszuordnung für Teilnehmer oder MSN
- je Internnummer ein Name
- jede MSN kann einen Namen erhalten
- Systemtelefone stellen die Namen im Display dar


Nebenstellenbezogene Anrufweiterschaltung
(Partal Routing)
- Anrufweiterschaltung am Anlagenanschluss durch die ISDN-Vermittlungsstelle
- Alternative zur Umleitung über den 2. B-Kanal

 

P


Parken/Halten von Gesprächen
- Gespräch halten und gleichzeitig einen zweiten Anruf entgegenehmen


Power over Ethernet (PoE)
- Verfahren, mit dem netzwerkfähige Geräte über das Ethernetkabel mit Strom versorgt werden können und somit das Stromversorgungskabel eingespart werden kann


Primärmultiplexanschluss (S2M)
- wird zum Anschluss von Telefonanlagen an das ISDN verwendet
- bietet 30 B-Kanäle und 2 D-Kanäle
- mit dieser Anschlussvariante lassen sich sehr viel längere Strecken bis zur digitalen Vermittlungsstelle ermöglichen.

 

R


Relais
- Programmierung: Ein/Aus- oder Impuls-Funktion
- Relais können zusätzlich eine Internrufnummer erhalten, usatzklinheln oder Rundumleuchten steuern (aus der Ferne steuerbar)


Reservieren einer Wählleitung
(B-Kanal)
- Reservieren der nächsten freien Leitung für ein zu führendes Gespräch


Rückfrage/Makeln
- Rückfrage: bestehende Vervindung in der Anlage zum Halten bringen und neue Verbindung aufbauen
- wartender Teilnehmer kann nicht mithören.
- anschließend Gespräch mit der ersten Verbindung wieder aufnehmen
- Makeln: wechselseitiges Führen von Amtsgesprächen auf zwei Leitungen


Rückruf (bei besetzt)
- bei Aktivierung wird automatisch die Verbindung hergestellt, sobald aufgelegt wird


Rufnummernanzeige (CLIP)
(--> siehe CLIP)


Rufumleitung zu externen/internen Teilnehmern (Umleitung zu)
- Umleitung aller Anrufe zu einem bestimmten externen oder internen Zieltelefon
- Rufumleitung zum externen Teilnehmer nutzt einen zweiten B-Kanal
- spart Geld, da Least-Cost-Router genutzt werden kann

 

S


Sensorkontakt
- Meldeeingang auf den eine Aktion folgt (zB Türklingel)


S0-Bus (--> ISDN-Anschluss)


Schaltbox (s. auch Anrufweiterschaltung, fernsteuerbare Funktionen, Rufumleitung)
- führt Befehle über Fernbedienung aus, als Fernbedienung ist jedes Telefon mit MFV-Wahl geeignet
- Rufannahme nach 2-3 Rufen, anschließend Eingabe des Pin-Codes erforderlich


Sparwahl ( call through)
- es ist möglich, per Handy über die Anlage Telefonate über das Festnetz zu führen, wobei die Kosten für beide Verbindungen günstiger sein können als eine

Direktwahl aus dem Mobilfunknetz


Sperrbereich
- Rufnummern, die bestimmte Teilnehmer nicht wählen können (unabhängig von deren Amtsberechtigung). Über Konfigurationsprogramm einstellbar


Status/Besetztanzeige im Systemtelefon
- Anzeige von freien Leitungen oder aktivierten Sonderfunktionen im Display des Systemtelefons
- Besetztanzeige von Internetteilnehmern zusätzlich möglich


Stromphonie
- Telefonieren über das Stromnetz

 

T


Tag- Nacht-, Rufweiterschaltung
(--> Anrufvarianten)


TAPI-Schnitstelle (Telephony Application Programming Interface)
- Schnittstelle zum Datenaustausch zwischen Anlage und PC-Programmen


Tarifeinheitenfaktor
- festlegen der Kosten für eigene Gebühreneinheiten, unabhängig vom Netzwerkprovider (zB HOtelanwendungen)


Telefonanschluss und Zugriffcodes
- Sicherung des Telefons gegen unberechtige Benutzung
- "Aufschließen" des Telefons nur durch Eingabe einer PIN möglich


Terminanruf/Weckruf
- Terminanruf und blinkende LED an Systemtelefonen erinnern an festgelegten Terminen
- bei Weckruf: alle Telefontypen wecken täglich zur festgelegten Uhrzeit


Twinning
- verbindet St 40 und DECT 50 zu einer Einheit
- Makeln wischen den Geräten durch Abnehmen des Hörers
- Gemeinsame Anrufliste und Anrufbeantwortersteuerung
- Gemeinsame Darstellung der Leistungsmerkmale


Third Party-CTI (--> s. CTI)
- Netzwerkweite CTI-Lösung


Türruf-Umleitung zum externen Teilnehmer (Apothekerschaltung)
- Verbindung der Anlage mit der Türfreisprecheinrichtung (TFE)der Haustür
- schnelle Vermittlung von Klingelsignal zu einem Zieltelefon, auch ins Ausland oder auf ein Mobiltelefon

 

V


Vanity Plus
- Nutzung des Telefonbuches durch Eingabe des ersten Buchstabens des gewünschten Namens (zB Taste 6 gleich 0 für "Oppermann)

 

W


WAN
- Wide Area Network
- großfläches Netzwerk, zB das Internet


Wartemusik
- beim Vermitteln von externen Gesprächen ertönen Melodien, um die Wartezeit zu überbrücken


Wave Dateien
- Dateiformat für digitale Audiodateien
- man kann Wave-Dateien an der Endung "wav" erkennen
- das Format ermöglicht speziellen Programmen, zB Agfeo AIS-Konfigurator, die gespeicherten Töne über den Computer-Lautsprecher wiederugeben oder in das A-Modul 40 einzuspeieln


Wochenprofilautomatik (Zeitsteuerung)
- Steuerung von Relais, Berechtigungen, Schlossfunktionen, Anrufvarianten und Rufweiterschaltun etc.
- Umschalten der Anlagenfunktionen anhand Timern zu bestimmten Zeiten möglich

 

X


X.31 Protokoll am internen ISDN Bus
- Leistungsmerkmal zum Betreiben von Electronic-Cash-Geräten am internen ISDN - Bus (mindestens ein Basisanschluss vom Netzbetreiber erforderlich)

 

 

 

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